Aufnahme sdsausAugust 2015

Geboren: Ja, im Nachkriegs-Wien, Bis zur Matura halbintern bis intern entsorgt in einer sehr religösen Privatschule. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Wien, danach zigeunerte ich durch Niederösterreich - von Baden bei Wien, über Mayerling, Berndorf bis Mödling.
Erste kriminelle Neigungen traten früh zutage. Ich vergrub meine Puppen im Garten, denn ich wollte "ka Docken" sondern einen Teddy oder gleich für ein Mädchen
so unschickliche Dinge wie: ein Baumhaus oder ein Boot. Und in einem Brief ans Christkind stand auch schon einmal: "Bitte bring mir einen neuen Papa". Da war der Alte sauer.

Beruflicher Werdegang: In einer Zeit als man auf eine Stellensuchanzeige noch dreißig Zuschriften von Firmen bekam, entschied ich mich mit sicherer Hand für die unpassendste Beschäftigung. Daher dilettierte ich viele Jahre in lausigen bis lustigen Jobs: vom österreichischen Zementforschungsinstitut, wo ich herausfinden durfte, warum den Schweinen in einem Stall die Decke auf den Kopf purzelte, zu einer Baggerbude in die Datenverarbeitung - Computer mit dem Speichervolumen heutiger Datensticks füllten damals noch Großraumbüros. Danach eine Zeit lang Boden-Wand-Decke-Beläge verkauft. Direkter Abmarsch in eine LKW-Werkstatt und von dort in eine Hifi-Erzeugerfirma. Böse Menschen behaupteten, meine Steuerkarte sähe aus wie ein Kinoprogramm: ständiger Programmwechsel.
Irgendwann habe ich es trotzdem bis in den Aufsichtsrat der österreichischen Tochter eines amerikanischen Konzerns und relativ unfallfrei bis zur Pensionierung geschafft. Und da fing das Leben erst an, richtig spannend zu werden!

Mit dem Schreiben begonnen habe ich mit dreizehn Jahren. Meine überbordende Fantasie fand auch in allerlei Geschichten ihren Niederschlag, mit denen ich Freunde und Familie quälte. Man hielt mich vermutlich für geistig etwas minderbemittelt, war aber so nett, es mir selten ins Gesicht zu sagen.
Erste Gehversuche in der Öffentlichkeit: zehn Jahre Herausgeberin einer periodisch erscheinenden Firmenzeitung. Nach der ersten Nummer mit einer Reihe von freiwilligen Helfern, stand ich in Kürze allein damit da. Es ließ sich nicht verheimlichen, dass Zeitungmachen mit Arbeit verbunden ist. Vorzugsweise in der Freizeit.
Seit 2005 versuche ich, nicht nur mit dem Kopf in den Wolken zu schweben sondern gelegentlich auch mit beiden Beinen am Boden einen ernsthaften Roman zu Papier zu bringen. Entsprechend der frühkindlichen kriminellen Prägung mit dem Schwerpunkt Krimi und Thriller.


Als ich
mit meinem Mann eine Wohn- und Lebensgemeinschaft einging, stellte er nur eine Bedingung: Mit dem Herumzigeunern ist Schluß! Von hier geht es nur mehr ins Pflegeheim. (Falls ihn jemand nicht kennen sollte - er ist hart aber ungerecht!) Daher leben wir schon sehr lange mit unseren Tieren in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hernstein in Niederösterreich.

2012 war ich für den Liese-Prokop-Frauenpreis in der Sparte Literatur nominiert. Warum, weiß kein Mensch.
Jänner 2012 - Februar 2014:
Gemeinsam mit Clementine Skorpil: Leitung der Plattform der Österreichischen Krimiautoren www.krimiautoren.at

Meine Assistenten aus der Kategorie Monster: Sie sorgen dafür, dass ich nicht immer vor dem PC hocke und schleifen mich durch Wald und Flur. Von meinem Mann beeinflußt, sind auch sie hart und ungerecht und beharren auch bei Hitze, Regen, Schnee und Eis darauf. Und wollen dafür noch Leckerli!


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